Werkstattbesuch.
Eindrücke aus meinem Arbeitsleben.
Herzlich willkommen! Schön, daß Sie sich für meine Arbeit interessieren. Von der Beschaffung, und dem Richten geeigneter Hölzer, bis zur Fertigstellung eines hochwertigen Produktes aus meiner Werkstatt, sind zahlreiche Arbeitsschritte
notwendig. Immer mehr geht uns das Wissen um die Entstehung von Dingen, die wir täglich in Gebrauch haben, verloren. Wenn wir jedoch wissen, wie Produkte entstehen, wächst unsere Wertschätzung und die Freude in ebensolche Dinge
unser Geld, und damit ein Stück unserer eigenen Lebensenergie, zu investieren. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Betrachten dieser Seite, und hoffe, die Bilder vermögen etwas vom Schaffen und Wirken aus meiner” Welt der wunderbaren
Hölzer”, an Sie weiterzugeben.
Mit Holz zu arbeiten, ist einfach eine wunderbare Sache. Hier wird ein Nußbaumabschnitt für einen Nistkasten ausgehöhlt. So naturnah wie möglich, haben es unsere gefiederten Gartenbewohner am liebsten.
Wem das Glück zuteil wird, in einer schönen Umgebung arbeiten zu dürfen, wird in einer solchen, auch schöne Dinge schaffen.
Gutes Werkzeug, macht das Arbeiten zum Vergnügen.
Die herrlichsten Hölzer wie Pfirsich, Apfel, Birne, Kirsche, Mirabelle, Nußbaum…usw., wachsen, ganz im Stillen, direkt vor unserer Haustür. Schon früh im Jahr, wird durch den alljährlichen Obstbaumschnitt, mein Holzlager neu
gefüllt. So kann aus einem unscheinbaren Ast, noch ein herausragend schönes Produkt entstehen, und ganz nebenbei, nimmt auch sinnstiftendes, ökologisches Handeln, Form an.
Sägen und spalten von Apfelbaumholz.
Kostbares Zwetschgenholz aus der Region. Bevorzugt verwende ich Astabschnitte, da diese eine besonders ausdruckstarke Textur aufweisen.
Wertvolles Apfel-und Zwetschgenholz, wird nach dem Spalten, 3-4 Jahre, an einem luftigen Ort getrocknet, bevor es weiterverarbeitet werden kann.
Seltenes Pfirsichholz, wird zu Rohlingen gesägt.
Auf der Bandsäge, werden Kanthölzer für Muskatmühlen, auf das Rohmaß, gesägt.
Wuchs und Textur des Holzes, bestimmen den Verwendungszweck des Werkstoffs. Auf dieser Abbildung kann man sehr schön erkennen, daß sich diese Stücke, aufgrund ihres Faserverlaufs, wunderbar für geschwungene Griffe eignen. Im
Holz zu lesen, macht großen Spaß!
Viele schöne Kanteln. Ausgangsmaterial, für viele Besonderheiten.
Bohren einer Muskatmühle.
Einpressen der Lagerbuchse, in eine fast fertige Muskatmühle.
Bearbeiten der Kanten, an einem Griff aus Walnußholz, mit einem Abrundfräser. “Das wird sicher ein herrliches Salatbesteck!”
Nach dem Schleifen mit unterschiedlicher Körnung, sind nun die Griffe aus Walnuß,-Elsbeer,-und Kirschbaumholz, zum Ölen vorbereitet.
An der Schleifmaschine, wird das Salatbesteck, in einen Griff aus Walnußholz eingepaßt.
Griffe für Salatbesteck, nach dem Ölen und Gravieren.
Hier wird ein Streichholzdöschen auf der Feinbandsäge ausgesägt.
Das Bohren der Löcher für die Eicheholzvasen, erfordert viel Geschick.
Polieren eines Griffs, für eine Parmesanreibe.
Schleifen eines stilisierten Ginkgoblatts, aus Eichenholz. Hier wird Konzentration gefordert!
Rohlinge aus Walnußholz, für Streichholzdöschen.
Nasenflötenrohlinge warten auf den nächsten Arbeitsschritt.
Nun kann´s losgehen! Ein Handschmeichler, mit großem, musikalischem Potential.
Hier werden Lesezeichen und andere schöne Dinge, mit einer Lasergravur versehen.